Testtabelle alphabetisch

29. September 2016

Moppel Apport



hier

Können wir einfach so Texte in eine alphabetische Liste bringen?

Wäre nicht schlecht für Erklärungen etc.

Aufbau des Apportierens

Das Apportieren kann dem Hund über drei verschiedene Wege vermittelt werden. Die Art der

Ausbildung lässt sich schon aus dem Titel erkennen:

1) Halteapport = Gehorsamsapport, die vom BK favorisiert wird, da dem Hund

zunächst das Halten und später das Aufnehmen des Holzes entsprechend der Instrumentellen

Konditionierung angenehm gemacht wird.

Diese Form dieses Apports kann jeder Hundeführer nach Anleitung seinem Hund

selbst vermitteln. Tauchen später an einzelnen Stellen Schwächen oder Fehler auf,

kann der Hundeführer an diesem Punkt wieder ansetzen und die Apportierübung

korrigieren.

2) Spielapport. Diese Aufbauart kann von jedem Hundeführer durchgeführt werden,

führt aber zu keiner zuverlässigen Ausführung der gewünschten Arbeit. .

3) Zwangsapport: Diese Art, das Apportieren zu vermitteln, wird nur von wenigen

Ausbildern beherrscht.

Der unerfahrene Hundeführer wird damit scheitern und in den meisten Fällen die

extrem harten Einwirkungen scheuen

Der Gehorsamsapport wird in einzelnen Schritten vermittelt. Jeder Schritt muss vom

Hund sicher beherrscht werden, ehe der nächste begonnen werden darf!

Border Button und 2 Tennisbälle

23. April 2015

Mein süßer Button ist ein begeisterter Ballsportler. Nun hatte er ausnahmsweise mal die Gelegenheit, mit gleich zwei Tennisbällen spielen zu dürfen, weil der kleine Jaimie seinen Ball hat fallen lassen.

Tja, aber wie bekommt man diese zwei Bälle getragen…?

Schaut selbst:

Herdenschutzhund im Obedience?

18. Februar 2015

Gerade habe ich ein Video im YouTube gesehen, in dem ein HSH auf einer Obedience-Prüfung startet. Ich glaube, es ist die OB2.

Ich kann aus meiner Sicht heraus sagen, dass es aller Ehren wert ist, dass sich jemand dem durchaus mühsamen Training mit einem HSH hingibt. Und dass er/sie auch auf einer Obedience-Prüfung startet.

Dann gibt es (leider) auch die Stimmen, die sagen „der Hund hat ja gar keine Freude daran“. Das mag auf einen Außenstehenden tatsächlich so wirken. Aber der Mensch, der mit diesem Hund trainiert, weiß ganz genau, ob der HSH Spaß daran hat oder nicht.

Ein HSH will nicht gefallen. Kein „will to please“, kein raketenartiger Start zum Apportel oder ein blitzartiges „Platz“ auf Kommando.

Ein Herdenschutzhund ist ANDERS. Und das ist auch gut so.

Kuvasz Sarah und ihre eigene Begeisterung für den Hundesport war für mich/uns ein Glücksfall.

Dennoch weiß ich, wie mühsam das Training zuweilen war. Bis mein Kuvasz „prüfungsmäßig“ apportierte, sind mal locker zwei! Jahre ins Land gezogen. Wieso soll ein HSH denn auch so ein totes Holz anschleppen? „Ich bringe Dir einen toten Bären oder einen bösen Wolf, aber ein Apportel…?“ So etwas ist im HSH-Kosmos nicht existent. Und diese so absolut eigenständigen Hunde führen so seltsame Übungen nur uns zuliebe aus.

Mit der Obedience-Box verhielt es sich bei Kuvasz Sarah völlig anders. Nach der BOX war sie „süchtig“. Selbst im hohen Alter, als sie kaum noch ordentlich laufen konnte, wackelte meine Süße in die Box und war glücklich.

Jemand, der sich nicht mit der Eigenständigkeit eines HSH auseinandersetzen möchte, weil es ihm „zu öde“, zu mühsam erscheint, kann gar nicht beurteilen, wie wunderbar es ist, wenn sie für und mit uns „arbeiten“.

Ich kenne die ganze Palette der Hüte- und Treibhunde und der Herdenschutzhunde.

Der Mudi ist ein fröhlicher, arbeitseifriger kleiner Kerl, der sehr stur und noch lauter sein kann. In seiner Sturheit ist er durchaus sehr schwer zu trainieren, wenn er etwas nicht tun will.

Der Border Collie will immer! Eine Rakete, in nullkommaeins Sekunden von Null auf zweihundert.

Nun könnten wieder Argumente kommen, wieso man denn überhaupt mit einem HSH Hundesport betreibt…

Vielleicht hat dieser Mensch nun mal Spaß daran. Und der Hund ist zufälligerweise ein HSH. Bloß weil der Hund keine Herde zum Bewachen hat, muss er doch nicht zur geistigen und körperlichen Untätigkeit und Verblödung verdammt werden.

Dann müssten die meisten in Deutschland gehaltenen Hütehunde abgeschafft werden, weil sie keine Herde, keine Aufgabe und damit keine Berechtigung hätten. Ist doch völlig plemplem.

Ich bin der Meinung, dass jeder mit seinem Hund DEN Aktivitäten nachgehen sollte, zu denen sie Lust haben. Egal, was andere Leute sagen. (Vielleicht sind die anderen ja insgeheim sogar ein wenig neidisch, weil sie sich die Geduld und das mühsame Erarbeiten von Übungen nicht zutrauen.)

Für meinen Kuvasz Sarah war Obedience IHRE Erfüllung. Danke, meine Süße, dass Du mit mir trainiert und auf Prüfungen gegangen bist. Auch wenn Du niemals die raketenartige Geschwindigkeit eines Border Buttons an den Tag gelegt hast, wusste ich immer, dass Du glücklich und zufrieden bist. Danke!

Sarah in der Box