Monatsarchiv für Dezember 2008

Kleine Fäuste gegen die Welt

Samstag, den 20. Dezember 2008

Was ist das für ein Buch?
Ein Gedichteband.

Über Hunde?
Nein, über Menschen, ihre Sorgen, Wehwehchen. Lustige Begebenheiten, wunderbare Geschichten und Geschichtchen in gereimter Form und und und… 

Wer hat es geschrieben?
Meine Mama. Und darauf bin ich ein wenig stolz. Wer hat schon eine(n) Schriftsteller(in) in der Familie.

Lesenswert?
Ich finde ja. Unbedingt. Mir hat es gut gefallen. Ich kann es jedem empfehlen. Selbst wenn man keine Gedichte mag, wird man das eine oder andere finden, bei dem man sich oder etwas aus seinem Alltag wiederfindet. Es kostet nicht die Welt und ist bestimmt auch ein schönes Geschenk. Ich bin schon auf den zweiten Gedichteband gespannt.

 

Cover "Kleine Fäuste gegen die Welt" Gedichte



Taschenbuch: 261 Seiten
Verlag:
Frankfurter Literaturverlag; Auflage: 1 (25. August 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837202089
ISBN-13: 978-3837202083
Preis: 13,40 Euro
zu beziehen im Buchhandel

 Klappentext

Was macht unser Menschsein aus, gibt es eine Gerechtigkeit? Illa Manzius greift Fragen auf, die jeden bewegen – poetisch, gefühlvoll und naturverbunden -, aber auch politische Aspekte und traumhafte Visionen finden ihren Einzug in diesen Lyrikband. Der Traum von einer gerechten Welt wird nie ausgeträumt werden. Dazu gehören auch Vorstellungen von einem paradiesischen Dasein voller Harmo- nie und gegenseitigem Verständnis, in dem alle Waffen überflüssig sind.

Märchenhafte Phantasien wechseln sich ab mit der Realität, mit musischen Bildern und Versen, die mitschwingen wie das Spiel der Violine, das die Autorin besonders beflügelt, oder der Duft von Rosen, die bezaubern. Lesen Sie, was unser Leben so lebenswert macht und wie wichtig es deshalb ist, es vor der Zerstörung zu bewahren.     


Dies schreibt die Rhein-Zeitung am 14.10.2008 als Vorankündigung

Lyrik aus dem Leben gegriffen. Auf der Frankfurter Buchmesse stellt die Bad Neuenahrer Illa Manzius ihren soeben erschienenen Gedichtband vor. Wenn sich Illa Manzius Gedanken macht, wird daraus ein Gedicht. Ihre Gedichte erzählen Geschichten aus dem Alltag. Die Themen sind so vielfältig wie das Leben. Über 250 dieser lyrischen Geschichten präsentiert Illa Manzius in ihrem ersten, soeben erschienenen Buch "Kleine Fäuste gegen die Welt". Am Mittwochvormittag wird die Autorin am Stand ihres Verlages auf der Frankfurter Buchmesse aus ihrem Buch lesen. […]

"Man kann Schlimmes in Lyrik verpacken, und dann kommt es nicht mehr ganz so schmerzlich an die Menschen heran", hat sie festgestellt. So spiegeln ihre Texte tatsächliche Erlebnisse wider. Viele davon stammen aus dem Arbeitsalltag als Betreuerin von pflegebedürftigen Senioren. […]

Manchmal genügt ein kurzer Blick als Anstoß und der Fluss der Gedanken kommt wie von selber, ich kann nichts dagegen tun", sagt sie. […]

Aber als Künstlerin spürt sie auch subtile Schwingungen und sieht die Poesie im Alltäglichen. So wird bei ihr eine bröckelnde Mauer zum Ausgangspunkt für ein Gedicht. Über das menschliche Altern. Und wer kennt nicht die hilflose Wut, wenn "spitze Münder" böse Gerüchte verbreiten? Der erste Schnee des Winters, ein einzelner Schraubenzieher, die Rechtschreibereform oder die Menschenrechte – wenn sich Illa Manzius Gedanken macht, dann wird daraus ein Gedicht. "Meine Geschichten sollen durch die Reime fließen, sodass jede Nachricht poetische Züge trägt und die Menschen sie so leichter an sich heranlassen", erläutert die Autorin. […]

Anfrage ät illamanzius.de


© 2008 Anette Manzius

 

Fast wäre er heruntergerutscht

Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Mudi Moppel kann so süß schlummern. Und schnarchen. In seinem Sessel. Es muss ein aufregender Traum gewesen sein, mit Wuffen, Bellen, Rennen und Spielen. Dabei ist er fast aus dem Sessel gefallen. Er ließ sich nicht mal durch die Kamera und das Blitzlicht stören.

Bild vergrössern

 

Nee, wat is der süß!

Bild vergrössern

Und er ließ sich minutenlang überhaupt nicht stören. Das leise Grunzen und Schnarchen hatte etwas Vertrauensvolles. Als wenn er wüßte, dass ihm hier in seinem Sessel nichts geschehen kann.

Ja ja, so ein kleines Mudi-Monster kann sooo friedlich wirken. Und im nächsten Moment ist er wieder ein Hundertausend-Volt-Mudi.

© 2008 Anette Manzius

Traurig – meine Avocado hat’s nicht geschafft.

Mittwoch, den 10. Dezember 2008

Schade. Aber meine Avocado-Pflanze hat scheinbar ihr kurzes Leben ausgehaucht.

Vielleicht hat sie zuviel Wasser bekommen. Oder zu wenig? Ehrlich gesagt, ist es mir ein kleines Rätsel. Egal, ob sie gegossen wurde oder nicht – zuletzt verlor sie ein Blatt nach dem anderen, bis auch der dünnen Stamm an seiner Krone zu verdorren begann. Nun ragt der blattlose Stengel aus der Erde, aber kein grünes Blättchen bildet sich mehr…

Schade. Aber auch wenn sie es nicht geschafft hat, werde ich es wieder versuchen.

Ein paar Avocadokerne warten nur darauf, in die Erde gesteckt zu werden.

© 2008 Anette Manzius